Freie Gedanken | CBD und Migräne

Gleich vorweg: Migräne ist schwer vorhersehbar, rätselhaft und in vielen Aspekten nicht leicht in den Griff zu bekommen. Dafür ist die Krankheit leider gleichzeitig viel zu verbreitet und die Forschung, gerade bei neuen Wirkstoffen wie CBD noch ganz am Anfang. Wir hoffen dennoch, dir mit CBD dabei helfen zu können, deine Migräne besser in den Griff zu bekommen. Im Folgenden findest du ein paar wichtige Hintergrundinfos.

Die Ursachen

Trotz der hohen Verbreitung wissen wir immer noch sehr wenig über die Krankheit. Grund ist unter anderem ihr sehr unterschiedliches Auftreten. Das Spektrum reicht von 1 milden Anfall pro Jahr bis zu täglichen, recht schmerzhaften Verläufen. Behandlungen und Heilmittel fokussieren sich meist auf die Symptome und die zu Grunde liegenden Ursachen bleiben.  Um die Wirkung von CBD auf Kopfschmerzen zu untersuchen, müssen wir uns zunächst einige (vermutete) Ursachen anschauen. Eine kurze Vorwarnung – Wir versuchen die biologischen Prozesse so gut es geht zu „übersetzen“. Dennoch kommen hier einige Fachbegriffe ins Spiel ;)

1. Serotonin-Überschuss

Serotonin hat als Neurotransmitter sehr viele Funktionen im Körper. Es reguliert z. B. einen Großteil unserer Emotionen, die Sexualfunktionen, den Hormonhaushalt und das Gedächtnis. Eine der führenden Theorien für die Ursache von Migräne ist die übermäßige Freisetzung von Serotonin durch Thrombozytaktivierungen. Übersetzt und zusammengefasst bedeutet dies, dass deine Blutzellen, die eigentlich zur Regulierung von Entzündungen verantwortlich sind, überreagieren! Wenn dies im Gehirn geschieht, kann das eben zu Symptomen, wie starken Schmerzen, Desorientierung und Überempfindlichkeiten (Sehen, Riechen) führen.

2. Das Entzündungsprotein NF-κB

Entzündungen sind eigentlich eine positive Reaktion unseres Körpers. Dein Körper produziert Entzündungsstoffe um bestimmte Bereiche in deinem Körper zu reizen. Dadurch werden zerstörende Entzündungsstoffe produziert, die wiederum dabei helfen eindringende Bakterien und Viren einzufangen und zu zerstören. Dadurch können wir uns von den Eindringlingen viel schneller erholen. Diese Entzündungsstoffe werden auch durch das Protein NF-κB reguliert. Wie beim Serotonin kann dieser Prozess etwas außer Kontrolle geraten, so dass zu viele Entzündungen und Schmerzen ausgelöst werden. Eine Folge davon kann ein Migräneanfall sein.

3. Muskelkrämpfe

Hierbei ist nicht von den allgemein bekannten Muskelkrämpfen, wie bspw. nach zu viel Sport die Rede. Es geht um die dünne Muskelschicht, die alle Arterien in unserem Körper und in unserem Gehirn umgibt. Sie dient insbesondere zur Regulierung des Blutdrucks und kann unseren Blutfluss lenken. Dieses Muskelsystem ist in den empfindlichen Regionen des Gehirns besonders sensibel. Bei Verkrampfung kann es wiederum zum Migräneanfall kommen.

 

Cannabis und Kopfschmerzen

Wie gesagt ist die Forschung zur Wirkungsweise von CBD bei Migräne noch nicht sehr weit. Daher müssen wir uns auf allgemeine Hinweise stützen, beispielsweise die Wirkung von Cannabis bei Kopfschmerzen. Es ist allgemein bekannt, dass Cannabis die Freisetzung von Serotonin hemmt. CBD als Bestandteil von Cannabis hat hier wohl eine indirekte Wirkung über unser Endocannabinoid-System.

 

CBD gilt als entzündungshemmend

CBD bietet nachweislich eine breite Palette entzündungshemmender Eigenschaften. Wir haben gelernt, dass eine potenzielle Ursache von Migräne die Überreaktion des Proteins NF-κB sein kann. Unser Körper schießt bei der Bekämpfung von Viren oder Bakterien mit Entzündungsstoffen über das Ziel hinaus. CBD kann dabei helfen diese Überreaktion zu hemmen.

 

CBD gilt als beruhigend / entkrampfend

Um einer Verkrampfung der Muskeln im Gehirn vorzubeugen, kann CBD eingenommen werden. Dies ist max. als indirekte Wirkung zusehen. Durch Entspannung und Ausgeglichenheit wollen wir der Verkrampfung vorbeugen.

 

Die Anwendung von CBD bei Migräne

Wir haben gesehen, dass die Ursachen von Migräne vielfältig sein können. Auch reagieren wir von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Daher gilt es auch bei der Anwendung auf seinen Körper zu hören, um die individuell beste Dosierung zu finden. Allgemein sollte auf Regelmäßigkeit geachtet werden. CBD kann bei regelmäßiger Einnahme deinem Körper dabei helfen das Gleichgewicht zu halten und einer Überreaktion, wie bspw. die Verkrampfung oder zu viel Entzündungsstoffe, vorzubeugen.

 

CBD und Cannabis gelten als Hoffnungsträger bei der Behandlung von Migräne. Allerdings sind auch hier die Zusammenhänge noch nicht ausreichend genug erforscht. Migräne ist kein seltenes Leiden! Rund 12 bis 14 Prozent der Frauen in westlichen Ländern leiden unter den wiederkehrenden Anfällen von Kopfschmerzen. Bei den Männern ist der Anteil mit ca. 6 bis 8 Prozent zwar etwas geringer, aber auch rel. weit verbreitet. Du bist also nicht allein und wenn wir dir noch weiter helfen können, du noch Fragen hast oder deine Erfahrungen mit uns teilen möchtest, schreib uns unter: hello@reeforganics.de Wir freuen uns auf deine Nachricht!

 

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